Das doppelte Lottchen / 8-12 J.

Wenn nun jemand käme und sähe aus wie ich …

Als sich Luise und Lotte das erste Mal sehen, sind sie genauso verblüfft wie erschrocken, denn sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Ist das ein Zufall? Oder sind sie vielleicht sogar Geschwister? Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, entscheiden sich Luise und Lotte zu einer List und tauschen ihre Rollen: Luise fährt als Lotte zu ihrer bisher unbekannten Mutter nach München, während sich Lotte als Luise nach Wien zum Vater begibt.

„Das doppelte Lottchen“ gehört zu den schönsten Erzählungen von Erich Kästner, die seit Jahrzehnten die Fantasie von Kindern anregen. Die Vorstellung, dass irgendwo ein bisher unbekannter Zwilling existieren könnte, ist ebenso faszinierend wie unwahrscheinlich. Vor allem aber berührt sie elementare Fragen der Identität: Woher weiß ich, wer ich bin?

Gemeinsam mit dem Kinderclub des Oldenburgischen Staatstheaters hat das Team um Sara Ostertag und Martina Rösler ein Stück entwickelt, das der Frage nachgeht, wie das „Ich“ zum „Ich“ und das „Du“ zum „Du“ wird.

„Mit hohem Anspruch und philosophischen Fragestellungen nach dem Ich und Du fordert Regisseurin Sara Ostertag das junge Publikum ordentlich heraus. Dass die 60 rasanten Minuten nicht langweilig werden, dafür sorgen Martina Rösler und Juliana Djulgerova, die sich akrobatisch in die Herzen der Zuschauer tanzen und turnen. Viel Applaus!“ BILD BREMEN

„Das ausführliche Spiel mit den Gedanken – nicht nur gesprochen, sondern auch durch eine Art Spiel synchroner/paralleler Bewegungen, die sich dann doch wieder voneinander unterscheiden, zieht das Publikum, ob jung oder alt, in den Bann.“ KURIER

Oldenburgisches Staatstheater (DE) & makemake produktionen (Wien)

Inszenierung: Sara Ostertag | Ausstattung: Birgit Kellner, Nanna Neudeck | Musik: Simon Dietersdorfer | Dramaturgie: Matthias Gröhn | Theaterpädagogik: Hanna Puka | Darstellerinnen: Martina Rösler, Michèle Rohrbach

Schauspiel mit Musik und Tanz

Dauer: 60 Min.
Alter: 8 – 12 Jahre

 

Do. 24. Sep. 10:00
ZWETTL – Stadtsaal