DANS DANS 14 +

les ballets C de la B & Het KIP (Gent/B)

Lisi Estaras, Hendrik Van Doorn, Nicolas Vladyslav & Lara Barsacq




Planet Flanders

Tanz
60 min

Österreichpremiere

DANS DANS hätte die erste Tanzvorstellung von Eric De Volder werden sollen. Nach dem plötzlichen Ableben des künstlerischen Leiters von Theatergruppe Ceremonia nahm Kollege Hendrik Van Doorn Kontakt zu les ballets C de la B auf, um das Projekt im Sinne De Volders doch noch zu realisieren. Mit viel Enthusiasmus und Entdeckungslust stiegen die Choreografin Lisi Estaras und die Tänzer Nicolas Vladyslav und Lara Barsacq ins Projekt mit ein. Ausgangspunkt der Vier ist ihre gemeinsame Lust nach Ursprünglichkeit. Nichts wird für selbstverständlich genommen. Die kleinste Geste und Bewegung wird neu überdacht. Auf kindliche, naive Art, machen sich die die drei TänzerInnen mit viel Lebenslust auf die Suche nach Bedeutung, für sich selbst und einander. Danach, wie sie sich bewegen wollen, wie sie sich bewegen sollen und wie sie erkannt haben, dass sie sich bewegen können. Da wechseln sich zum Beispiel Kinderspiele und Tierposen mit ikonografischen Tableaux Vivants ab. Das bringt eine große Portion Schweiß und Tränen mit sich. Vor Weinen und Lachen.

Mit DANS DANS ist den vier KünstlerInnen trotz Abwesenheit von Dekor und Musik eine fantasievolle, bilderreiche Vorstellung gelungen, die beweist, wie humorvoll Tanz sein kann.

„De Volder hätte herzhaft darüber gelacht. Das haben wir auch.“
(Sarah Vankersschaeve, De Standaard, 15. Juni 2011)

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KONZEPT & IDEE Lisi Estaras, Hendrik Van Doorn, Nicolas Vladyslav & Lara Barsacq
KÜNSTLERISCHE ASSISTENZ
Sara Vanderieck
KOSTÜME
Dorine Demuynck
LICHTDESIGN
Geert Vanoorlé
PRODUKTION
les ballets C de la B & Het KIP (ehemals Het geit & TG Ceremonia)
TANZ
Hendrik Van Doorn, Nicolas Vladyslav & Lara Barsacq

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brut im Künstlerhaus

SA 25.02. 20:00

KünstlerInnengespräch im Anschluss an die Vorstellung möglich!

Video: Dans Dans

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Über les ballets C de la B

les ballets C de la B (Gent/B) wurde 1984 von Alain Platel gegründet. Rasch etablierte sich die Kompanie und erfreut sich sowohl zuhause als auch im Ausland großer Erfolge. Über die Jahre hat sich les ballets C de la B zu einer künstlerischen Plattform für eine Vielzahl von ChoreografInnen entwickelt, welche ihre Inspiration nicht nur von Alain Platel, sondern auch Christine De Smedt und Koen Augustijnen beziehen. Auch Hans Van de Broeck und Sidi Larbi Cherkaoui waren bis vor Kurzem Mitglieder. Die Kompanie steht nach wie vor zu ihren Prinzipien es jungen vielversprechenden darstellenden KünstlerInnen aus den unterschiedlichen Disziplinen und Hintergründen zu ermöglichen, an diesem dynamischen kreativen Prozess teilzuhaben. Aufgrund seiner “einzigartigen Mischung von künstlerischen Visionen, die sich permanent gegenseitig befruchten” ist les ballets C de la B nicht leicht einordenbar. Dennoch ist dem Haus ein eigener Stil zu eigen (popular, anarchistisch, eklektisch, engagiert); sein Motto lautet “Dieser Tanz ist für die Welt und die Welt ist für jede/n.”

Über het KIP oder “het Koninklijk Instituut voor Podiumskunsten” (“Das königliche Institut für darstellende Kunst”) – ist das Ergebnis aus dem Zusammenschluß von Toneelgroep Ceremonia (der Gruppe des Regisseurs Eric De Volder der 2010 plötzlich verstarb) und het GEIT, einem jungen Kollektiv aus Gent. Das Kollektiv het KIP zählt acht Mitglieder: Gilles De Schryver, Johan Knuts, Ineke Nijssen, Oliver Roels, Yahya terryn, Robrecht Vanden Thoren, Hendrik Van Doorn und Geert Vanoorl. Seit der Fusion im Sommer 2011 hat het KIP bereits “Alles voor u” und “Klein Russland”.