SBW Fokus

Fresh Tracks Europe
Symposium: Innovation in Dance for Young Audiences



Donnerstag, 21. Februar:
16:30 – 20:00 Präsentation der Artists' Labs
20:00 - 21:00 Dialog mit den ChoreographInnen
Moderation: Stephan Rabl


Freitag, 22. Februar
13:00 – 16:00 Symposium TEIL 1 „ Mein Publikum“
13:00 – 14:00 „Was nimmt das Zielpublikum auf“
Kinderpsychologe: Impulsvortag 20min
Dialog erweitert mit ChoreographInnen
14:10 – 14:40   Pause
14:40 – 16:00 „Tanzvermittlung“ Inputreferat & Diskussion

16:30 - 17:20 „En Corps“ Compagnie ACTA (Villiers-Le-Bel/FR) 3,5+
18:30 - 19:30 „O SNAP“ 12+
tanzhaus nrw, Het Lab Utrecht & Grand Theatre Groningen
„JE TAIME“ 13+ Wiener Klassenzimmertheater (Vienna/A)
20:00 - 21:10 „KEI ABER“ junges Theater Basel (Basel/CH) 14+
Eröffnungsvorstellung
22:00 - open end Konzert „La Corneille“ (NL) im Anschluss DJ


Samstag, 23. Februar:
10:00 – 11:00 „STORIES“ 6+ TWOF2 & dascollectiv
11:15 – 11:45 PRÄSENTATION „MONKEY BUSINESS“
12:30 – 13:30 „M VAN MACBETH“ 15+ Nevski Prospekt (Gent/BE)
16:00 – 19:00 Symposium Teil 2 „ 2 Jahre Fresh Tracks Europe“
16:00 – 17:30 Präsentation der 3 Encounter
in Utrecht, Gent, Düsseldorf
17:30 – 18:00 Pause
19:00 – 19:00 Präsentation der Dokumentation

19:30 – 20:40 „BOYS DON`T CRY“ 14+ Theater FOXFIRE & DSCHUNGEL WIEN
21:00 – 22:00 „M VAN MACBETH“ 15+ Nevski Prospekt
21:00 – 22:00 „KEI ABER" 14+ junges theater basel
21:00 - 21:30 ASSITEJ AUSTRIA Empfang mit Party
21:30 - 22:15 Konzert RAMBO RAMBO RAMBO


Sonntag, 24. Februar:
10:00 – 11:00 „CHALK ABOUT“ Curius Seed ( Edinburgh /UK) 8+
11:30 – 14:30 Symposium Teil 3
„Neue Entwicklungen im Tanz für junges Publikum“

11:30 – 11:50 Impulsreferate: Gerhard, Pernille
11:50 – 12:40 4 Arbeitsthementische:
Nachwuchs
Ausbildung
Integration der Erwachsenentanzszene
Arbeit mit Jugendlichen
12:40 – 13:10 Pause
13:10 – 14:00 4 Arbeitsthementische
wie oben
14:00 – 14:30 Zusammenfassung im gemeinsamen Plenum
15:00 – 15:50 „DROOMSTADT“ De Dansers (Utrecht/NL)6+

16:30 – 17:40 „MOMO“ 8+
MakeMake Produktionen, DSCHUNGEL WIEN & WIEN MODERN
18:00 – 19:00 „KING“ MAAS (Rotterdam/NL) 9+
20:00 – 21:00 „HOMEPARKOUR“ 14+ Company Two In One
21:30 - 22:30 Abschlussessen



Anmeldung unter: office@sbw.at
In Kooperation mit DSCHUNGEL WIEN

In den letzten Jahrzehnten sind die Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz für junges Publikum vorangeschritten. Der Prozess der Globalisierung und die rasanten technologischen Entwicklungen haben diese Kunstform sehr stark beeinflusst. Früher drehte sich beim Tanz alles um die Bewegung, in der Zwischenzeit hat diese Kunstform vielfältige Wege eingeschlagen und in ihrem Zentrum steht die Körperlichkeit.

Zeitgenössischer Tanz bietet viele Facetten, seine Identität ist komplex und beeinflusst von medialen und interkulturellen Entwicklungen. Doch diese durchdringen den Tanz für junges Publikum nur langsam. Das junge Netzwerk Fresh Tracks Europe wurde von einer Gruppe europäischer Partner gegründet, um die künstlerische Entwicklung im Tanz für junges Publikum zu fördern. Fresh Tracks Europe sieht Tanz für junges Publikum als großes Experimentierfeld, das unendlich viele kreative, künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten bietet und wo dem Publikum Tanz und Performance- Produktionen auf höchstem künstlerischem Niveau geboten werden. Die FTE Initiative fordert eine neue Generation von europäischen ChoreografInnen, welche Interesse daran haben im Bereich Tanz für junges Publikum zu arbeiten, dazu auf, Teil eines künstlerischen Dialogs zu werden und Initiativen zur Erneuerung der künstlerischen Ausdrucksformen zu setzen.

Von 2011 bis 2013 steht dieses EU-Projekt unter dem Motto »New Artistic Identities« (»Neue künstlerische Identitäten«). In diesem Programm haben ChoreografInnen und TänzerInnen die Möglichkeit, in Laboren zu unterschiedlichen Themen zu arbeiten, ihre eigene Arbeit zu präsentieren, zu reflektieren und auf dieser Grundlage miteinander und mit Hilfe von MentorInnen neue Methoden und Ideen im Bereich Tanz für junges Publikum zu entwickeln





O SNAP
tanzhaus nrw (Deutschland) / Het Lab Utrecht (Niederlande) / koproduziert durch Grand Theatre Groningen (Niederlande)
Tanztheater / Voraufführung Österreich / 55min / 12+

O SNAP heißt übersetzt „Krass, Hammer, Wow!“ – denn die Welt wird auf den Kopf gestellt!

Wer sind wir, was wollen wir und wohin gehören wir. O SNAP ist eine Tanzvorstellung in der es um die eigene Identität geht. Im Mittelpunkt steht der Wunsch sich selbst treu zu sein und sich niemandem unterzuordnen- kurz: seine eigenen Rhythmus finden im Leben.

Choreographie: Erik Kaiel
Tanz: Heleen van Gich, Ryan Djojokarso/Jasper Džuki Jelen, Kim Jomi Fischer
Dramaturgie: Moos van den Broeck
Bühne: Mirjam Hartwig
Musik/Ton: Wessel Schrik
Lichtdesign: Maarten Otten
Technik: Marco Chardon





Chalk About
Curious Seed (Edinburgh/UK)
Österreich-Premiere / FTE-Produktion / 60min




In „Chalk About“ erforschen Leandro Kees (D) und Christine Devaney (UK) Fragen zur Identität. Wie definiere ich mein Ich oder dein Ich? Was macht unsere Identität aus? Ist es unsere Heimat? Unsere Sprache? Unser Tanz? Unsere Vergangenheit oder Zukunft? Und die wichtigste Frage von allen- Mag jeder Pizza? „Chalk About“, aus einem Wortspiel der Formulierung „Talk about“ entstanden, ist eine interaktive Tanztheatervorstellung.

Choreografie, Tanz: Christine Devaney, Leandro Kees
Dramaturgie: Moos van den Broek
Bühne: Karen Tennent
Musik, Ton: Martin Rascher
Lichtdesign, Produktion: Tom Zwitserlood





Fresh Tracks Europe European Comission


Wien Fokus Produktionen im Rahmen von Fresh Tracks Europe in Kooperation mit dem





Stories - wo alles beginnt
TWOF2 + dascollectiv
Performance / 55min



Geschichten sind überall - wo man auch hingeht oder hinblickt, ständig werden Geschichten erzählt. Sie sind wie ein Instrument, um der Realität zu entkommen und um sich ihr anzunähern. Geschichten die man hört, sieht oder erzählt, begleiten unser ganzes Leben. Geschichtenerzählen ist ein uraltes Ritual und in allen Kulturen eine essenzielle Form von Kommunikation.

In „Stories - wo alles beginnt" steht das Geschichtenerzählen im Zentrum, oder noch mehr die Frage: Wo und wie beginnen eigentlich Geschichten? Was müssen DarstellerInnen auf der Bühne erfüllen, damit beim Publikum Geschichten entstehen? Wie viel Freiraum für die Vorstellungskraft jedes Einzelnen kann bleiben? Was müssen die ZuschauerInnen selbst dazu beitragen?

Die drei PerformerInnen verwenden unterschiedliche Lichtobjekte, Musik und das Spiel untereinander als Zutaten. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Spuren und Bildern für mögliche Geschichten. Manche Pfade werden länger betreten, andere verwischt oder plötzlich abgebrochen und entziehen sich so einer eindeutigen Lesbarkeit. Das Publikum bekommt keine fertigen Geschichten aufgetischt, sondern ist vielmehr eingeladen, aus den Eindrücken eigene Geschichten zu finden ...



Konzept: TWOF2
Produktion: dascollectiv
Produktionsleitung: Tanja Miedler
Coaching und Endregie: Georg Blaschke
Bühne und Kostüm: Otto Krause
Sound: Ulrich Troyer
von und mit: Giovanni Jussi, Rotraud Kern, Maria Spanring





Momo oder die Legende vom Jetzt
MakeMake Produktionen & DSCHUNGEL WIEN & WIEN MODERN (Österreich)


Menschen versuchen, immer schneller von A nach B zu kommen, streben danach, ihre Zeit möglichst effizient und ökonomisch einzuteilen und vergessen dabei, getrieben von Karriere, Konkurrenz und Leistungsdruck, zur Ruhe zu kommen und zu reflektieren - dieses Phänomen ist mittlerweile Alltag.

Von dieser Rastlosigkeit erzählt auch Michael Endes bekannter Roman „Momo": Das Mädchen Momo kämpft gegen die Grauen Herren, die sich unbemerkt ins Leben der Menschen schleichen und ihnen die Zeit stehlen. Zeit für FreundInnen, Zeit für Spiele, Zeit zum Nichtstun.

„Momo oder die Legende vom Jetzt" interpretiert diese Erzählung mithilfe von zeitgenössischer Musik, Gesang und Tanz auf humorvolle und fantasievolle Weise. Fünf SchauspielerInnen, drei Musikerinnen und eine Sängerin konstruieren gemeinsam eine Geschichte über Zeit und Freundschaft. Wie kann man Zeit zusammen verbringen? Und wie verändert man sich, wenn einem die Zeit plötzlich zu fehlen scheint? Klaut man sich etwa selbst die Zeit? Wer sind die Grauen Herren heute?

Die Klangwelt der Inszenierung aus klassischem Instrumentarium, rauschenden Transistorradios, Stimmen und antreibenden Rhythmen ist mit dem Text zu einem dichten szenischen Netzwerk verwoben, in dem Michael Endes Geschichte mit dem Heute konfrontiert wird. Die Inszenierung knüpft dabei an die Lebensrealität eines jungen Publikums an und fordert es auf spielerische Art heraus, in die Welt der zeitgenössischen Musik einzutauchen. Hannes Dufeks Komposition für „Momo oder Die Legende vom Jetzt" wurde mit dem STELLA12 - Darstellender.Kunst.Preis in der Kategorie „Herausragende Musik" ausgezeichnet:
„Diese Musik dient nicht dazu ein Schauspiel konzertant zu unterfüttern und sie ist nicht so dominant, dass man meinen könnte, es handle sich um ein mit Szenen angereichertes Konzert. Von Anfang an ist spürbar, dass die Musik im Dienste eines dramaturgischen Konzepts steht, dass sie in enger Kommunikation mit Stückentwicklung und Inszenierung komponiert wurde. Kompositorisch eine gute Balance zwischen zeitgenössischer Klassik und eingängigen Songs, ist diese Musik dicht und anspielungsreich und nicht ohne Witz. Und die immer wiederkehrenden, aber verschieden instrumentierten Motive sorgen für Durchgängigkeit." (Jurybegründung)



In Kooperation mit dem Verein zur Förderung internationaler, wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit und werk89
Konzept, Spielleitung: Sara Ostertag
Bühne- und Kostümbild: Christian Schlechter, Birgit Kellner
Konzept, Komposition: Hannes Dufek
Choreographie: Martina Rösler
Dramaturgie/Textfassung: Anne-Sophie Meusburger
Liedtexte: Albert Farkas, Simon Dietersdorfer
Produktionsleitung: Julia Wiggers
Lichtdesign: Hannes Röbisch (Dschungel Wien)
Regieassistenz: Amelie Barucha
Darsteller_innen: David Berger, Simon Dietersdorfer, Katja Göhler, Michael Alexander Pöllmann, Michèle Rohrbach
Sängerin: Maria Ladurner
Instrumentalistinnen: Akkordeon - Bojana Foinidis, Klarinetten - Theresia Schmidinger, Viola - Jelena Popržan
Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater Weitendorf GmbH





Boys don't cry
TheaterFOXFIRE & DSCHUNGEL WIEN (Österreich)
Tanztheater / 80min




Acht Jungs und junge Männer stehen auf der Bühne. Zappeln, nesteln an sich herum, schauen mal verschämt, mal provozierend ins Publikum, wechseln von Standbein auf Spielbein und wissen eigentlich nicht, wo sie anfangen sollen. Denn keiner will so recht raus mit der Sprache. Männer also, oder eigentlich noch Jungs zwischen 12 und 32 Jahren. Sie haben eine unterschiedliche Herkunft und kommen aus verschiedenen Nationen. Sind mit unterschiedlichsten Bildern und Ansprüchen groß geworden, doch eines verbindet sie - der Tanz.
Denn wer sagt, dass Tanzen Mädchenkram ist? Tragen nicht gerade die Superhelden vorzugsweise Strumpfhosen und Ganzkörperanzüge? Hier werden erst einmal alle Bilder und Klischees abgeräumt und neu sortiert. Denn diese Jungs wollen nur eins - Tanzen!

Da ist Adil, 19 Jahre alt, er sitzt seit er 10 ist im Rollstuhl. Er ist gläubiger Moslem und Tanz seine große Leidenschaft.
Future ist in Simbabwe geboren und aufgewachsen, schon früh war Tanzen ein Teil seines Lebens, jetzt lebt er in Wien und vieles ist noch neu für ihn.
Richard ist Österreicher, hat mit Ballett angefangen und wird bald 30. Joaquin, 14 Jahre alt, beatboxt am liebsten, aber mit dem Beat kommt der Move.
In starken Bildern zeigen sie ihre Gefühle von Konkurrenz, Ohnmacht, Wut, aber auch von Freundschaft, Verletzlichkeit und Lebensfreude.
Immer wieder wird von der sogenannten „Boys Crisis" gesprochen. Im postheroischen Zeitalter, wisse der Mann nicht mehr viel mit sich anzufangen. Ritter, Cowboys oder Eroberer braucht kaum noch jemand. Doch halt! Diese Jungs wissen es besser.



Regie, Konzept: Corinne Eckenstein
Choreographie: Corinne Eckenstein & Ensemble
Tanzcoach: Richard Schmetterer
Musik: Sue Alice Okukubo
Bühne: Andreas Pamperl
Kostüme: Ulli Nö
Foto, Video: Rainer Berson
Assistenz: Roxana Rahnama
Darsteller: Adil Embaby, Ben Pascal, Flavio de Pina Soares de Carvalho, Future Sibanda, Hisham Morscher, Joaquin Ylo, Richard Schmetterer, Yu Lei

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Tanzfestival 2013



„Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfasst die ganze Welt“
Albert Einstein

Herzlich Willkommen zum 16. internationalen SZENE BUNTE WÄHNE Tanzfestival 2013 für ein junges Publikum!

Wovon träumen Kinder und Jugendliche? Wie sehen ihre Traumwelten aus? Haben sie sich ihre eigene STADT DER TRÄUME schon gebaut? Wovon träumt man, wenn man älter wird? Und wie sehen unsere Träume heute aus, als Erwachsene?

STADT DER TRÄUME/ MAGIE DER BEWEGUNG ist das Leitmotiv, unter dem die SZENE BUNTE WÄHNE ein ganzes Jahr in ihrer Arbeit ein junges Publikum begleiten wird. Die Theaterbühne ist der Ort, an dem diese Träume zum Leben erweckt werden können, wo andere, neue Welten entstehen, aber wo auch aktuelle gesellschaftliche und politische Diskussionen angeregt werden können. Dort wird unsere Phantasie in Bewegung gebracht, und im Spiel werden wir zu Entdeckern.

SZENE BUNTE WÄHNE 2013 präsentiert Stücke, die unsere Welt befragen in der wir leben, nach Erklärungen suchen, Stücke die Phantasiewelten erschaffen, in die man eintauchen kann und auch mitmachen darf - und Stücke die uns mit ihrer Sicht auf die harte Wirklichkeit konfrontieren. Wir haben uns auf die Suche begeben nach Choreografen, die in den unterschiedlichsten Stilen und Strömungen arbeiten, die heuer den zeitgenössischen Tanz weltweit beeinflussen und inspirieren. Sie erforschen die Möglichkeiten von multidisziplinären Elementen, neben zeitgenössischem Tanz unter anderem Parkour, Puppenspiel, Hip-Hop, interaktivem Spiel, Multimedia und live gespielter Musik.

Im reichhaltigem Rahmenprogramm zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Dschungel Wien das Wien-Spezial, in dem talentierte Künstler der heimischen Szene eine Plattform erhalten. Es findet im Rahmen der Tanzplattform FRESH TRACKS EUROPE ein 3-tägiges Symposium zum Thema Tanz für ein junges Publikum statt, weiterhin werden Workshops und Seminare für Kinder, Jugendliche und PädagogInnen angeboten.

Die lange Tradition der SZENE BUNTE WÄHNE internationalen Tanzfestivals für ein junges Publikum zeigt, wie groß das Bedürfnis seitens der Kinder und Jugendlichen, Lehrer und Eltern ist, Tanz zu sehen.

Wir freuen uns Ihnen ein abwechslungsreiches und spannendes internationales Programm zu präsentieren und laden sie ein, mit uns eine Welt voller Träume und Rätsel, voller Tanz und Magie zu entdecken!



Mit herzlichen Grüßen,

Yvonne Birghan-van Kruyssen
(Künstlerische Leitung SZENE BUNTE WÄHNE)